21. Juni 2007 - 8.05 Uhr

“Krieg und Frieden – Kelten, Römer, Germanen” Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum Bonn

Wieso wurden aus den meisten Galliern am Ende Römer, aus den meisten Germanen aber nicht?

MOSAIK auf WDR3: 21. Juni, 8.05 Uhr bis 9 Uhr

Wie lebten Kelten und Germanen vor der römischen Eroberung? Wieso wurden aus den meisten Galliern am Ende Römer, aus den meisten Germanen aber nicht? Worauf ist es zurückzuführen, daß die römische Welt bei uns für viele Jahrhunderte Bestand hatte? Dies sind zentrale Fragen der Ausstellung „Krieg und Frieden“. Anhand herausragender Exponate sowie mit Hilfe modernster Computertechnologie werden neueste Erkenntnisse der Forschung vorgestellt. Dabei werden erstaunliche Bezüge zwischen der Situation am Rhein vor 2000 Jahren und unserer Gegenwart faßbar: Migration, Integrationsprobleme, “Imperialismus” und “Globalisierung” in der Antike. Die Kuratoren der Ausstellung finden: Geschichte hilft Fragen der Gegenwart und Zukunft zu beantworten. Im Juli erhalten die rheinischen Forscher Gesellschaft: dann kommen Keltologen aus aller Welt nach Bonn – zu ihrem ersten Weltkongreß in Deutschland.

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   Keltischer Glasschmuck aus dem 2. Jahrhundert: wer ist Einwanderer, wer ist Ausländer, und wer integriert am Ende eigentlich wen?


Rheinisches Landesmuseum Bonn, Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn, Telefon 0228/2070-0; Telefon Kasse 0228/2070-35

Vom 21. Juni 2007 bis zum 6. Januar 2008. Geöffnet täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr. Mittwochs bis 21 Uhr.

Buchtip: Krieg und Frieden. Kelten - Römer - Germanen; Darmstadt: Primus Verlag, 2007; Euro 39,90; ISBN 978-3-89678-349-3.

Der offizielle Katalog zur Ausstellung wird über den Buchhandel zu beziehen sein. Während der Ausstellung ist eine kartonierte Ausgabe im Rheinischen Landesmuseum Bonn für 19,90 Euro zu erwerben.

Links im Internet: www.celtic-congress-2007.com und www.rlmb.lvr.de sowie www.kriegundfrieden.lvr.de

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