10. Juli 2007 - 12.05 Uhr

Vor zwanzig Jahre gelang Richard Ford mit Der Sportreporter der Durchbruch

Mit seiner Hauptfigur hat Ford ein Gegenstück zu John Updikes Rabbit geschaffen

Am 10. Juli läuft in SCALA auf WDR5 eine Ausgabe von "Service Literatur" mit David Eisermann über den neuen Roman von Richard Ford:

Die Lage des Landes, aus dem Englischen von Frank Heibert, Berlin: Berlin Verlag, 2007; 683 Seiten; Euro 24,90; ISBN: 978-3-8270-0065-1.

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   Eine Trilogie, die mit Fords neuem Buch zum Abschluß kommt - die Beschreibung eines ganz normalen Lebens als großes Drama


Gut zwanzig Jahre ist es her, daß Richard Ford mit Der Sportreporter der Durchbruch gelang. Mit der Geschichte des verhinderten Autors Frank Bascombe, der sich als Sportreporter (und später als Immobilienmakler) durchschlägt, erwarb Ford sich Anerkennung als einer der großen realistischen Schriftsteller Amerikas – ausgezeichnet mit Pulitzer-Preis und PEN/Faulkner Award. Der Sportreporter  war der Beginn einer Trilogie, die jetzt mit Die Lage des Landes zum Abschluß kommt. Mit seiner Hauptfigur hat Ford ein Gegenstück zu John Updikes Rabbit geschaffen – die Beschreibung eines ganz normalen Lebens als großes Drama. Wir begegnen Frank Bascombe in den 2000er Jahren wieder, nach den Wahlen, die George W. Bush an die Regierung gebracht haben. Er ist jetzt 55, immer noch Makler, hat mit Krankheit und Familienproblemen zu kämpfen und ist – trotz zwei gescheiterter Ehen – noch längst nicht bereit, die Flinte ins Korn zu werfen.

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