25. Juli 2011 - 6.05 Uhr

MOSAIK - Kulturmagazin auf WDR3

Mit David Eisermann! Guten Morgen und willkommen zu einer neuen Woche mit dem MOSAIK

WDR3 hören - als Livestream

Jeden Werktag live und schneller als die Zeitung: MOSAIK - das aktuelle Kulturmagazin.

Mit David Eisermann. Informationen und Meinungen über aktuelle Kulturereignisse. Orientierung und Anregung - kompetent und verständlich. Insider geben Hinweise auf die wichtigsten Veranstaltungen und berichten über die Kulturszene - Schauspiel, Oper, Buch, Ausstellung, Musik und Kino.
 
 
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   Da war er 19 Jahre alt. (Bild: Ab./Wikimedia)
 
Gegen 6.20 Uhr hören Sie im MOSAIK Lyrik am Morgen. Heute früh von Hugo von Hoffmannsthal. Als Hugo noch ein Teenager war, war der ältere Stefan George in den jungen Dichter regelrecht verschossen.
 
"Reiselied"
 
Wasser stürzt, uns zu verschlingen,
Rollt der Fels, uns zu erschlagen,
Kommen schon auf starken Schwingen
Vögel her, uns fortzutragen.
 
Aber unten liegt ein Land,
Früchte spiegelnd ohne Ende
In den alterslosen Seen.
 
Marmorstirn und Brunnenrand
Steigt aus blumigem Gelände,
Und die leichten Winde wehn.
 
Am 24. Juli findet in Duisburg die Gedenkfeier für die Großveranstaltung „Love Parade“ statt. Vor einem Jahr war es im Zugangsbereich der Veranstaltung zu einem tödlichen Gedränge unter Besuchern gekommen. 21 Menschen fanden den Tod. Während der gesamten Veranstaltung wurden mehr als 500 Besucher verletzt. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt bis heute gegen Stadtverwaltung, Veranstalterfirma und sogar die Polizei. Die Unglücksursache ist nicht abschließend geklärt worden. Im WDR3 MOSAIK dazu ein Kommentar.
 
Höhepunkte und Pleiten, Tendenzen und ein Ausblick auf die Zukunft – darüber rede ich mit unseren WDR3-Theaterkritikern. Es geht um die Bilanz der Spielzeit 2010/2011 in Nordrhein-Westfalen. Was hatten Schauspiel und Musiktheater zu bieten, und wo gab’s die interessantesten Aufführungen zu sehen?

China ist und bleibt eine Diktatur. Einer der bekanntesten Künstler des Landes hat das zu spüren bekommen: Ai Weiwei. Online hat er publiziert, was ihm in seiner Heimat aufgefallen ist. Sei es der Umgang mit den Opfern des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens oder Pfusch am Bau, der bei Erdbeben dann viele Menschenleben kostet. Chinas Behörden haben Ai Weiweis Internet-Aufzeichnungen gelöscht. Jetzt kann man sie trotzdem lesen: in gedruckter Form. Im WDR3 MOSAIK stellen wir Ihnen heute die deutsche Ausgabe von Ai Weiweis verbotenen Texten vor:

Ai Weiwei, Macht euch keine Illusionen über mich. Der verbotene Blog. Herausgegeben von Lee Ambrozy. Berlin: Verlag Galiani, 2011


 

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